Brewery

Wir brauen mit Passion

Stell dir vor, du sitzt in einem typisch nordisch eingerichteten Restaurant im Meatpacking District von Kopenhagen. Vor dir ein Ceviche vom Schweizer Alpenzander aus nachhaltiger Zucht. Klar und präzise geschnitten, getragen von der frischen Säure von Orangen und Mandarinen der aguachile. Die Aromen sind frisch, harmonisch salzig mit angenehmer Säure und feiner Schärfe. Ein knuspriger Kontrapunkt: die Haut des Zanders, hauchdünn zu einem Chip verarbeitet. Elegant, leicht, doch voller Spannung.
Dann der nächste Moment: Du hältst ein New England IPA in der Hand. Saftig und weich, mit tropischer Frische und cremigem Mundgefühl. Ein Bier, das nicht dominiert, sondern begleitet und dem Gericht eine moderne, spielerische Tiefe verleiht.
Zum Dessert gibt es Kojimousse: Ein feines Mousse auf Basis von fermentiertem Reis, tiramisuartig geschichtet. Sanfte Süsse und eine elegante nussige Note durch die Fermentation verbinden sich zu einem Abschluss, der zugleich vertraut und überraschend ist. Leise läuft „Home is whenever I’m with you“ im Hintergrund. Deine Tasche liegt neben dir auf der weichen Sitzbank.
Das bist du – im Gastraum von Matt & Elly im Erlenmatt. Auf einem der 90 Sitzplätze treffen bei uns Menschen aus der Nachbarschaft, von weit her und vom Land aufeinander. Und doch bleibt Raum für Ruhe, für Gespräche im Kleinen oder für den Moment, ganz bei sich zu sein. Für das bewusste Geniessen, das Verweilen, das Ankommen.
So unterschiedlich unsere Gäste sind, so vielfältig ist auch unser Team. Jede Person bringt ihre Herkunft, ihre Geschichte und ihre Handschrift mit. Zusammen entsteht daraus das, was du bei uns erlebst. Lerne die Menschen hinter Matt & Elly kennen in kurzen Porträts und kleinen Einblicken abseits des Passes:

JARIN

Jarins Wunsch, Koch zu werden, manifestierte sich schon in jungen Jahren. Er führte ihn schliesslich zu seiner Kochlehre im Restaurant Gundeldingerhof, einem eleganten Restaurant mit einer ehrlichen, rustikalen Bistroküche, bei der der Schwerpunkt auf den Aromen der Produkte lag. Die Liebe zur Kunst des Kombinierens von Aromen brachte Jarin danach zur Kunst der Cocktailherstellung. Er begann eine neue Karriere als Barkeeper und fand 2017 den Weg zurück zum Kochen in einigen der besten Küchen Basels. Da lag es nahe, in der Stadt, die er so gut kennt, sein eigenes Restaurant zu eröffnen!

Was ist deine Berufsbezeichnung?
Als wir das Matt & Elly eröffneten, hiess es offiziell Co-Eigentümer und Restaurantmanager. In Wirklichkeit ist es Executive Chef, Chefbrauer, Hausmeister, Handwerker und Co-Manager geworden. Das Einzige, was gleich geblieben ist, ist Miteigentümer.

Wer inspiriert dich?
Anthony Bourdain wegen seines philosophischen Verständnisses für soziale Fragen und seiner Fähigkeit zur Selbstreflexion. Auf beruflicher Ebene David Chang, Rebecca Clopath, Elif Oskan

Hast du irgendwelche verborgenen Talente oder Hobbys?
Ich kann im Haus und im Restaurant eine Menge Macgyver. Elektrik, Klempnerarbeiten, Gartenarbeit. Ich versuche, alles zu reparieren, ohne mich zu verletzen.

Was ist dein Lieblingsfeiertag?
Schweizer Nationalfeiertag
Welche historische Figur würdest du am liebsten treffen?
Nelson Mandela

DAO

Im Alter von 8 Jahren zog Dao mit ihrer Familie von Thailand in die Schweiz. Während sie eine neue Sprache und eine neue Kultur kennenlernte, machte sie sich bereits Gedanken über ihre Zukunft und die Träume, die sie verfolgen wollte. Schnell wurde ihr klar, dass sie mit ihren Händen arbeiten musste, anstatt zu studieren und still zu sitzen. Der Beruf der Friseurin faszinierte sie, aber als sie zum ersten Mal in einer Küche arbeitete, wusste sie sofort: Das ist es! Sie begann ihre Ausbildung zur Köchin als eine der wenigen Frauen in der Küche. Nach verschiedenen Stationen als Jungköchin, Chef de Partie und Junior Sous-Chefin zog es sie schliesslich ins Matt & Elly, wo sie seit Anfang 2023 der ruhende Pol des Küchenteams ist – immer ruhig, selbst wenn es hektisch wird, mit einem feinen Gespür für Aromen, das von ihren thailändischen Wurzeln inspiriert ist, und einer kleinen Schwäche für alles Süsse.

Hast du in deinem Berufsleben irgendwelche Mentoren?
Ich habe eigentlich keinen Mentoren ich bin sehr offen für alles und lasse mich Inspirieren.

Was ist das Aufregendste an deinem Job?
Etwas Neues ausprobieren und sich weiterzuentwickeln.

Kaffee oder Tee?
Lieber Kaffee.

Wie würden dich Freunde beschreiben?
Grosszügig, hilfsbereit, zuverlässig, liebevoll.

Magst du Achterbahnen?
Nein ich mag keine Achterbahn.

NICO

Nico wuchs in einer rustikalen Hütte in den wunderschönen Bergen Chiles auf und kam so ganz natürlich zur Gastfreundschaft. Es gehörte zu seinem Alltag, mit den Gästen der Hütte Kanutouren durch die Wildnis zu unternehmen und den besten Fisch der Gegend zu fangen. Seine Leidenschaft für das Kochen mit frischen Zutaten nach Familienrezepten war für ihn selbstverständlich, dennoch entschied er sich, seinen «Guacho»-Lebensstil gegen ein Leben in der Stadt einzutauschen und Architektur zu studieren. 2018 wagte er den grossen Schritt, seine Karriere an den Nagel zu hängen und stattdessen seiner wahren Leidenschaft zu folgen – dem Kochen und seiner deutschen Frau:) Sie war es, die ihn 2021 in unsere Küche bei Matt & Elly geführt hat. Nach seinem Lehrabschluss als Koch 2025 arbeitet er als Sous-Chef im Matt & Elly. Nicos grosse Leidenschaft für Pasta macht den Zwischengang im 5 Gang-Menü zu einem Highlight, dass du dir nicht entgehen lassen solltest.

Welche Aufgaben hast du bei der Arbeit?
Ich bereite den Service vor und koche dann während des Services.

Wo hast du vor dieser Stelle gearbeitet?
Im Restaurant meines Bruders, der Sennhütte in Zürich Oberland.

Welches ist dein meistgenutzter Produktivitäts-Hack?
Frag Jarin, ob er eine bessere Methode hat, das zu tun!

Bist du ein Morgenmensch oder eine Nachteule?
Auf jeden Fall eine Nachteule. Morgens bin ich nutzlos, wenn ich nicht gerade klettere oder Ski fahre.

Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
Auf jeden Fall der Winter, wahrscheinlich war ich in meinem früheren Leben ein Vampir.

MASSAMBA

Massamba wurde im Kongo geboren. Das Leben dort war nicht immer leicht, und politische Unruhen führten ihn dazu, sein Heimatland zu verlassen. Voller Hoffnung und Träume erreichte er die Schweiz. Im Basler Asylzentrum fand er Unterstützung und wollte sich schnell integrieren. Von Küchenarbeiten bis zur Reinigung sammelte er Erfahrungen und entdeckte seine Vorliebe, in der Küche zu arbeiten, besonders im Stucki unter der Leitung von Tanja Grandits. Seit Februar 2025 bringt Massamba viel Energie und sein fröhliches Lächeln ins Matt & Elly. Nach der Arbeit lässt er den Tag gerne mit einem Bierchen und einem frischen Salat ausklingen!

Was war dein erster bezahlter Job?
Meine Arbeit als Automechaniker.

Was ist der schönste Ort, an dem du je warst?
Die Schweiz!

Bist du ein Sportfan? Welches ist dein Lieblingsverein?
Ich liebe viele verschiedene Sportarten im Kongo und hier in der Schweiz ist es Fussball. Mein absoluter Lieblingsverein ist der FCB!

Was motiviert dich bei der Arbeit?
Die Zusammenarbeit im Team, die kleine Community, die dabei entsteht, motiviert mich.

Wie stellst du dir einen perfekten Tag vor?
Mein perfekter Tag fängt damit an, dass ich einfach bin; mit den Kindern, mit Freunden beim Mittagessen und nachmittags beim ‚Zvieri‘. Essen, beisammen sein und sich miteinander zu unterhalten ist mir wichtig. – Nur frühstücken tue ich nie. Mein Tag fängt mit einem Lunch an.:)

ERATO

Bereits im Alter von 13 Jahren wusste Erato, dass sie Archäologin werden wollte. Im Jahr 2011 begann sie ein Studium der Archäologie mit Schwerpunkt auf Metall. Ihre Leidenschaft für das Studium und ihre Reiselust haben sie mehrfach in den Nahen Osten geführt, der inzwischen zu einem ihrer Lieblingsziele geworden ist. Die Liebe brachte sie 2022 von ihrer Heimatstadt in Griechenland nach Basel und ihre Leidenschaft für das Geschichtenerzählen zu Matt & Elly! Triffst du sie im Café Frühling, weisst du: Sie ist gerade unterwegs, um die perfekten Kaffeebohnen für deinen Espresso nach dem Abendessen auszuwählen.

Was ist dein meistgenutzter Produktivitäts-Hack?
Alles auf einmal zu machen!

Kannst du mehr als eine Sprache sprechen?
Ja; Französisch, Griechisch und Englisch

Hast du irgendwelche Phobien?
Nicht kreativ zu sein und Schlangen!

Was kannst du besonders gut?
Zu überzeugen und Toiletten putzen.

Welches ist der beste Ort, an den du gereist bist?
Kuba

ROGER

Im malerischen Luzern, im Herzen der Schweiz, ist Roger aufgewachsen. Sein Berufswunsch führte ihn in die Stadt der Pharmazie und Chemie, wo er eine Lehre als Chemielaborant begann. Es dauerte nicht lange, bis das Mischen von Chemikalien ihn zu seiner Leidenschaft brachte, der er bis vor kurzem gefolgt ist: Mixology. 2015 eröffnete er das berühmte Angels` Share an der Feldbergstrasse und mixt dort einige der besten Cocktails, die die Schweiz zu bieten hat. Seine Liebe zu nachhaltigem, hausgemachtem Essen und der Kunst, es zu servieren, sowie sein Wunsch, ein neues Handwerk zu erlernen, brachten ihn 2022 zu Matt & Elly. Als Gastgeber und Sommelier begeistert er dich im Matt & Elly und seit 2024 auch montags, wenn er in unserer Brauerei seine Leidenschaft fürs Bierbrauen auslebt.

Was ist etwas, auf das du stolz bist?
Dass ich den Mut hatte den sicheren Job in der Pharma zu kündigen und meine Berufung in der Gastro zu finden.

Hast du ein Haustier?
Ja, Ruby unsere französische Bulldogge.

Was ist deine grösste Angst?
Dauerhaft meinen Geschmacks-/ Geruchssinn zu verlieren. Die Angst war recht real während Covid.

Welche Art von Musik magst du?
Viel verschiedenes: Blues, Rock, Funk, Electro, teilweise auch Hip Hop. Hauptsache etwas dramatische oder Düster.

Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Einen guten Vorrat Matt&Elly NEIPA, Ruby meine französische Bulldogge und ein gutes Buch (The Dark Tower von Stephen King)

CHIN-CHENG

Aufgewachsen in Taiwan, sammelte Chin-Cheng ihre ersten Erfahrungen in der Gastronomie als 15-Jährige, als sie in einem italienischen Restaurant arbeitete. Ihr Schweizer Ehemann ist der Grund für Chin-Chengs Entscheidung, in die Schweiz zu ziehen. Als Chin-Cheng während des Lockdowns in Basel ankam, wandte sie sich an unser Team bei Matt & Elly mit dem Wunsch, Gleichgesinnte zu treffen und gleichzeitig etwas Geld zu verdienen. Und hier sind wir nun – seit 2022 Jahren arbeiten wir zusammen und sind miteinander verbunden! Als Gastgeberin glänzt sie nicht nur vorne, sondern sorgt auch hinter den Kulissen für Ordnung in Buchhaltung und Dienstplänen.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Mit meinem schicken E-Bike in Basel unterwegs.

Was ist eine Sache, die du besonders gut kannst?
Die Spülmaschine mit den meisten Gläsern einzuräumen!

Welches ist dein Lieblingstier?
Hedwig aus Harry Potter.

Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?
Offiziell, ja:)

Was ist dein Lieblingsessen?
Hot Pot (nicht Fondue Chinoise)

DENISE

So wie Denise aufgewachsen ist, macht es durchaus Sinn, dass ihre Leidenschaft in der Gastfreundschaft liegt. Ihre Urgrossmutter führte ein traditionelles Restaurant in den Schweizer Alpen, wo ihre Grossmutter in der Küche half, bis sie selbst eine Familie hatte. Auf jeder Reise, bei jeder Wanderung war ein Restaurantbesuch eingeplant. Inspiriert durch ihre Familie begann Denise im Alter von 16 Jahren eine kaufmännische und administrative Ausbildung in einem 4*-Hotel in der Nähe ihrer Heimatstadt in der Schweiz und ist der Branche seitdem treu geblieben, auch wenn sie im Ausland arbeitete. Als sie wusste, dass Jarin und sie ihren eigenen Betrieb gründen würden, fing sie an, in einer Marketingagentur und im Verkauf zu arbeiten, um weitere Kenntnisse zu erwerben und damit den erfolgreichen Start von Matt & Elly Ende 2019 zu unterstützen.

Was für Aufgaben hast du bei der Arbeit?
Gästekontakt pflegen, ob vor Ort oder auch telefonische Anfragen, Anfragen per Mail oder über unser Online Reservationstool oder -shop. Social Media Content kreieren, timen und posten. Mitarbeiter:innenführung, administrative Aufgaben und weitere Geschäftsführungsaufgaben zusammen mit Jarin.

Reist du gerne?
Ja, am Liebsten in warme Länder wie Brasilien oder Guatemala. Aber auch Italien oder Spanien liebe ich.

Bist du ein Morgenmensch oder ein Nachtschwärmerin?
Eine Nachtschwärmerin! Morgens bin ich fast nicht zu gebrauchen.

Wenn du ein Instrument spielen könntest, welches wäre es?
Gitarre! Ich hab’ einmal angefangen zu lernen und eine Weile gespielt, aber dann war ich zu wenig fleissig und ich habe den Faden verloren.

Hast du irgendwelche Ferien geplant?
Ja! Snowboarden in den Schweizer Bergen und im Herbst vielleicht wieder nach Georgien?